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Hier finden Sie die Nachrichten-Einträge der letzten 12 Monate:

Freitag, 27. Januar 2012 - 17:35 Uhr
Wichtiger Termin: 23. Mai 2012 Neuwahl des Behindertenbeirats
Sie wohnen in Augsburg?
Sie haben einen Grad der Behinderung von mindestens 50?
Oder Sie betreuen jemanden (rechtlich) auf den das zutrifft?

Dann können Sie in den Behindertenbeirat der Stadt Augsburg gewählt werden!

Seit 1996 besteht in Augsburg ein Behindertenbeirat. 36 Frauen und Männer mit Behinderung beraten ehrenamtlich den Stadtrat und die Stadtverwaltung.
Damit tragen sie zum Abbau von Barrieren in unserer Stadt bei.

Die Aufgabenschwerpunkte beziehen sich insbesondere auf die Lebensbereiche
- Bauen und Wohnen
- Verkehr und Mobilität
- Arbeit und berufliche Integration
- Kommunikation
- Soziale Dienstleistungen und Hilfen
- Schule und Bildung
Am 23. Mai 2012 wird der Behindertenbeirat neu gewählt.

Damit auch weiterhin eine wirksame Interessensvertretung gewährleistet ist, werden behinderte Mitbürger gesucht, die dazu bereit sind, ihre Erfahrungen der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Sie sind bereit zu kandidieren?
Sie möchten jemand anderen vorschlagen?
Oder Sie haben einfach Fragen zum Behindertenbeirat?

Dann wenden Sie sich an unsere Geschäftsstelle!
Stadt Augsburg, Amt für Soziale Leistungen, Schießgrabenstr. 4
Telefon: (0821) 324-4330; E-Mail: behindertenbeirat@augsburg.de

Kommen Sie zu uns – wir freuen uns auf Sie!

Die Wahl erfolgt im Rahmen der Versammlung der Augsburger Bürger mit Behinderung.
Diese findet statt am Mittwoch, 23.05.2012, 18.00 Uhr, im Augsburger Rathaus, Rathausplatz 2.
Wahlberechtigt sind Augsburger Bürger ab einem GdB von 50.

Herzlich willkommen sind zu dieser Veranstaltung jedoch alle Interessierten, egal ob mit oder ohne Behinderung.



Donnerstag, 26. Januar 2012 - 10:01 Uhr
Veranstaltungshinweis: Dienstag, 06.03.2012 ab 18:30
Der VdK - Kreisverband Augsburg (Tel. 0821-34385-77) - lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und Benutzer des ÖPNV zu einem Referat von Frau Dorothee Schäfer ein. Thema: "Neues Liniennetz während des Umbaus des Königsplatzes". Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 06. März 2012 bei den Stadtwerken Augsburg, Hoher Weg 1, Eingang Kundencenter/Vortragssaal im 2. Stock. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr.


Freitag, 21. Oktober 2011 - 11:55 Uhr
Aus dem Protokoll der Versammlung der Bürger mit Behinderung vom 10.10.2011
Einladung an die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Augsburg
zur Informationsveranstaltung:

Mobilität in Augsburg – Wie barrierefrei ist unsere Stadt

Datum: Samstag, 21.Januar 2012
Beginn: 14:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
Ort: Zeughaus
Zeugplatz 4
86150 Augsburg

Augsburg, 12. Januar 2012

„Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2006, Artikel 1:
„Zweck dieses Übereinkommens ist es, den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern.“

SOZIALE, KULTURELLE UND BAULICHE BARRIEREN ABBAUEN
Junge Union Augsburg-Ost setzt auf Inklusion von Menschen mit Behinderungen
Unter dem Motto „Mobilität in Augsburg – Wie barrierefrei ist unsere Stadt?“ widmet sich die Junge Union Augsburg-Ost in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe dem breiten Feld der Inklusion unter Betonung von Mobilitätsaspekten für Menschen, welche aufgrund ihres Alters, einer Behinderung oder besonderer Umstände tagtäglich mit Barrieren im öffentlichen Raum konfrontiert sind.
Mobilität ist ein Stück Lebensqualität. In einer modernen Großstadt wie Augsburg muss es daher ein beständiges Bestreben aller politischen, sozialen und zivilgesellschaftlichen Akteure sein, die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit sämtlicher Orte durch die Beseitigung von baulichen Einschränkungen und Hürden zu optimieren.
Die Junge Union möchte möglichst breite Teile der Stadtgesellschaft für dieses Thema sensibilisieren und Hilfestellung bei der Erkennung von Barrieren sowie dem Umgang mit ihnen bieten. Gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Soziales, Verkehr und Städtebau wollen wir daher Konzepte erarbeiten, wie Barrieren im Zuge einer inklusiven Stadtentwicklung abgebaut werden können und welchen Beitrag jeder von uns dazu leisten kann.

Wir laden daher alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Augsburg für Samstag, den 21. Januar 2012, von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
in den Hollsaal des Zeughauses zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit Vertretern der Stadt sowie von zivilgesellschaftlichen Gruppen ein. Nähere Informationen sind auf der Homepage der Jungen Union Augsburg unter www.ju-augsburg.de/mobilitaet zu finden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen äußerst interessanten Nachmittag im Zeichen von Mobilität und Inklusion.
Ihre
gez. Michael Vogt (Kreisvorsitzender JU Augsburg-Ost)
gez. Benedikt Lika (Festivalleiter "Roll and Walk"
gez. Moritz Reiser (Geschäftsführer JU Augsburg-Ost)



2011
Dienstag, 27. September 2011 - 08:29 Uhr
Ministerpräsident Horst Seehofer in Augsburg

Auf Einladung von OB Dr. Kurt Gribl, war der Behindertenbeirat der Stadt Augsburg mit vier Mitgliedern auf
dem Empfang für unseren Bayerischen Ministerpräsidenten im Goldenen Saal im Augsburger Rathaus ver-
treten. Ute Ganzenmüller, Maria de Lourdes Kestel Hasel, Klaus-Peter Böhmländer und Reinhold Hasel ka-
men auch mit Horst Seehofer kurz ins Gespräch. Unser Bild zeigt den Ministerpräsidenten von Bayern, den OB
von Augsburg und dessen Lebensgefährtin sowie Mitglieder des Behindertenbeirates Augsburg.


Mittwoch, 21. September 2011 - 11:06 Uhr
Sehbehinderte Menschen erleben den FCA

Für den Großteil unserer Bevölkerung ist es eine Selbstverständlichkeit ins Stadion gehen, ein Spiel beobachten und anschließend jubelnd oder trauernd nach Hause gehen. Doch für sehbehinderte und blinde Menschen ist der Besuch eines Fußballspiels keineswegs eine Selbstverständlichkeit.

Seit dieser Saison bietet der FC Augsburg genau diesen Menschen das besondere Stadionerlebnis in der SGL Arena: Sehbehinderte oder blinde Personen können ab sofort auf eigens für sie reservierten Plätzen die Spiele des FCA in der Bundesliga hautnah erleben. Dabei wird das gesamte Geschehen auf dem Platz von zwei Kommentatoren in Worte gefasst. „Wir schildern alles, was auf dem Platz passiert“, sagen die Kommentatoren Mark Schestak und Benjamin Schwarzenberger, die diese Aufgabe bei den Heimspielen ehrenamtlich übernommen haben. „So können sich die Zuhörer ein eigenes Bild vom Spiel machen und es entsteht zusammen mit der Stadionatmosphäre ein lebhafter Eindruck von der Partie.“

Dafür wurde eigens Sende- und Empfangstechnik angeschafft, die der FCA jeweils zur Verfügung stellt. Mikrofone, Sendegerät sowie die Empfangsgeräte inklusive Kopfhörer sind nötig, um die Übertragung zu sichern. Auf der Pressetribüne sind spezielle Plätze für die beiden Kommentatoren eingerichtet worden. Die sehbehinderten Zuschauer erhalten vor Beginn der Partie einen kleinen kabellosen Empfänger, den sie sich um den Hals hängen und an dem die Kopfhörer angeschlossen werden. Und dann kann es schon losgehen…

Insgesamt stehen in der SGL Arena neun Plätze für sehbehinderte Menschen zur Verfügung, von denen zunächst ein Platz für Gäste-Fans reserviert ist. Tickets kosten 13 Euro inklusive einer Begleitperson. Kartenbestellungen erfolgen bei Vorlage der entsprechenden Ausweise personalisiert über die FCA Geschäftsstelle.
Interessenten können sich unter info@fcaugsburg.de (Anm.: einfach oben auf den Link in der Überschrift klicken) oder unter 0821/455 477 0 informieren und bis fünf Werktage vor Spiel anmelden.


Donnerstag, 21. Juli 2011 - 20:33 Uhr
Bericht vom 5. Roll and Walk Festival

Zum 5. Konzert der Reihe Roll and Walk am vergangenen Sonntag hat die AZ am 19.07.2011 eine Kritik veröffentlicht.
Hier der Originaltext:
Hin zu Mendelssohn

Benedikt Lika präsentierte ein Programm, zu dessen Höhepunkten neben dem Auftritt von Sophie Heinrich und Jacques Ammon auch eine Chor-Uraufführung gehörte Von Stephanie Knauer

„Ein Abend der Superlative“: Diese oft gebrauchte Ankündigung hätte bei „Roll and Walk to Mendelssohn“ im ausverkauften Kleinen Goldenen Saal bestens gepasst. Das fast dreistündige Konzert mit rund siebzig Mitwirkenden brachte ein Programm, das aus Ur-, Erstaufführungen und vielen Höhepunkten bestand.

Einer davon war der Liederzyklus „Die Liebe wird uns niemals verlassen“ für Frauenchor, den der Dirigent und künstlerische Leiter Benedikt Lika laut Programmheft für einen Mädchenchorworkshop komponiert hat. Der authentisch wirkende Text von Elisabeth Kübler-Ross durchschreitet mit den Jahreszeiten zugleich Leben und Liebe eines Sterbenden. Benedikt Lika hat eine musikalische Sprache gefunden, die an moderne Chormusik von Pärt oder Lauridsen anknüpft, jedoch auf gekonnte Weise eigenständig ist. Jeder Jahreszeit der vertonten Liebe unterliegt ein kompositorisches Motto: Der Frühling widmet sich dem gesungenen Wort, die Sätze verebben in Gemurmel oder unaussprechlichen Höhen. Den Sommer prägt die Bogenform der Melodie, er endet im Einklang mit „alle Ewigkeit“, im Herbst stellt sich tödliche Schwäche ein.



Ein Werk, das nicht leicht zu singen ist

Der Winter ist eisige Lautmalerei mit Vivaldis „Inverno“ im Hinterkopf und untermalenden Motiv-Loops, die Stimmen sind instrumental und vokal gestaltet. Der Tod führt mit einem Sprung ins Licht, Dur-Hoffnung bleibt kurz zurück. Überraschende Wendungen und Klänge, dynamische und agogische Vielfalt und kongeniale „Über-Setzungen“ des Textes mit einer beeindruckenden Bandbreite der Mittel machen den Zyklus zu einem faszinierenden Werk, das aufgeführt werden sollte – auch wenn es nicht leicht zu singen ist.

Die Sängerinnen des „Mendelssohn Vocalensemble“ meisterten die Uraufführung unter der Leitung ihres Dirigenten Karl Zepnik bravourös biegsam und präzise, farbig und ausgewogen. Um ihre männlichen Kollegen ergänzt begeisterte der rund 30 Sänger starke Chor mit einem dynamisch reichen Mendelssohn, zeigte kaum Unschärfen: so mit dem changierenden, durch Taktwechsel an frühbarocke Motetten erinnernden „Warum toben die Heiden“ oder „Richte mich Gott“ mit sonorer Basstiefe und mendelssohnscher Idylle.

Eine Insel der Stille war der Auftritt von Rafael-Evitan Grombelka. Der junge Schauspieler ist gehörlos. Grombelka hat die Gebärdensprache poetisiert: Durch fließende Übergänge, pantomimische Ausprägung und die harmonische, treffende Vereinigung von Mimik und Gestik erzählte er Gedichte und Geschichten. Das erste Mal mit „Simultanübersetzung“, dann, nach Inhaltsangabe vorweg, ohne diese Hilfe. Auch der Beifall verlief lautlos, wie vor der Veranstaltung erbeten wurde: Statt Klatschen hoben und schüttelten die Zuschauer die Hände.

Ebenfalls ein Höhepunkt war Mendelssohns Konzert für Violine, Klavier und Orchester. Ein Werk, das begeistert durch sein Brio, die überbordende Virtuosität und den ungehemmten Einfallsreichtum. Die Solopartien spielten Sophie Heinrich (Violine) und Jacques Ammon (Klavier), beide Meister ihres Instruments. Ihre klangliche Delikatesse, ihr Musizierverständnis und ihr inniges Dialogisieren miteinander und mit dem Orchester bezauberten, ihr makelloses Können auch in den Ecksätzen riss mit.

Das Orchester als verlässliche Basis

Der verdiente Schlussjubel galt ihnen ebenso wie dem „Roll and Walk Festivalorchester“, das diese Aufführung unter Dirigent Benedikt Lika – wie schon zuvor bei Friedrich Silcher klar konturierter Konzertouvertüre – ausgewogen und fast immer durchsichtig und beseelt bewältigte.

Ein Klick auf die Überschrift führt zur Seite der AZ, unter www.likaandfriends.de finden Sie die offizielle Seite von Roll and Walk


ontag, 18. Juli 2011 - 18:30 Uhr
Neue Anschrift des Tiefbauamts
Das Tiefbauamt, indem auch die Straßenverkehrsbehörde integriert ist, befindet sich nicht mehr im Pulvergäßchen hinter dem ehemaligen Hauptkrankenhaus, sondern in der Karlstraße 2 bei der Bushaltestelle stadteinwärts im 3.Stock. Der Zugang ins Gebäude geht über einige Stufen. Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer können jedoch vom Obstmarkt aus ebenerdig ins Gebäude gelangen. Im Haus befindet sich ein Aufzug. Im 3.Stock angekommen, geht man gleich nach rechts durch die Glastüre. Dort gleich nach links abbiegen und den Gang bis zum Ende, dann nach links und den Gang bis fast zum Ende. Auf der rechten Seite des Gangs ist das Zimmer 309, dort kann man den Parkausweis beantragen. Näheres im Link


Donnerstag, 16. Juni 2011 - 10:45 Uhr
Gute Nachrichten!!!
Ab 1.September 2011 gelten die Neuregelungen der Deutschen Bahn. Das Streckenverzeichnis wird entfallen und Schwerbehinderte mit SB-Ausweis und Wertmarke dürfen künftig mit allen Nahverkehrszügen bundesweit unentgeltlich fahren.
Da freuen wir uns darauf.


Dienstag, 22. März 2011 - 10:44 Uhr
Zeitung lesen per Telefon - Fußball schauen per Kopfhörer
Einmal in der Woche ausgewählte Artikel aus der Tageszeitung auf Kassette oder CD, das war gestern.
Heute gibt es die Tageszeitung täglich neu und in voller Länge per Telefon. Freilich nicht überall; neuerdings aber in ganz Schwaben.

Nach einem Versuchsbetrieb startete die Bezirksgruppe Schwaben-Augsburg des BBSB und die „Augsburger Allgemeine“ mit ihren 25 Heimatausgaben den neuen Service, den Phonepublisher in Brandis bei Leipzig möglich macht. Die elektronisch übermittelten Daten werden dort in eine sehr gut verständliche synthetische Sprache umgewandelt und den Anrufern am Telefon vorgelesen. Mit der Telefontastatur kann man von einem Ressort der Zeitung zu einer anderen Rubrik wechseln, Artikel auswählen, das Vorlesen stoppen, wieder starten, innerhalb eines Artikels zurück- oder vorblättern. Wenn man die Lektüre unterbrechen muss und wieder anruft, setzt die synthetische Dame genau dort widder an, wo man aufgehört hat. Der Anruf kostet nicht mehr als eine Verbindung im deutschen Festnetz, und wer eine Flatrate hat, liest quasi gratis, was die Telefonkosten betrifft. Das Hörabo für jede der 25 Heimatzeitungen kostet monatlich 7,95 euro. Im Vergleich dazu kostet das Abonnement für die gedruckte Zeitung immerhin 28,60 Euro, und dafür müssen die Abonnenten auchnoch das Papier entsorgen.

Wenn Sie also das Ohr an Ihrer Zeitung haben möchten, können sie die Hörzeitung 14 Tage gratis testen und dann beim BBSB in Augsburg abonnieren.
Rufen Sie 0821 455415-0 oder mailen Sie an augsburg@bbsb.org. Sie erhalten dort die für Ihre Zeitung eingerichtete Zugangsnummer.
Haben Sie den Newsletter als Weiterleitung erhalten und wollen ihn zukünftig selbst empfangen schreiben Sie eine leere Mail an join-bbsb-inform@kbx.de Um den Newsletter zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an mailto:leave-bbsb-inform-6465071U@kbx.de




Reinhold Hasel ausgezeichent

POK a. D. Reinhold Hasel (57) wurde mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Grund dafür war das herausragende Engagement von Hasel in drei Bereichen:

Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt Augsburg seit 2001; dort Fachbereichssprecher seit 2006

Pressesprecher und Vorstand im Bayerischen Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. seit 2007 bzw. 2008

Seit 2010 Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e.V.Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Zeremonie von Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl (Foto).

Auch in diesem Jahr wird zum Herbstplärrer (28. August bis 13. September) ein Nachmittag für Senioren und ein Nachmittag für Menschen mit Behinderung stattfinden.
(Foto: Siegfried Kerpf, Stadt Augsburg)





Zur Sache: Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde 1951 gestiftet vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss. Dieser Orden, so der Wille des Stifters, „Soll eine Auszeichnung all derer sein, die zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beitragen.“


Neue Stadtbücherei: lesegeräte für Sehbehinderte

In der Zentrale der Stadtbücherei stehen ab sofort zwei Lesegeräte für Sehbehinderte zur Verfügung. Sie sind zum einen im Zeitungslesesaal im EG und zum anderen vor dem Gruppenarbeitsraum im 1. OG installiert. Die Anschaffung der Lesegeräte wurde durch eine großzügige Spende einer engagierten Augsburger Bürgerin möglich.


Pressemitteilung zum Hauptbahnhof



Mehrfache, äußerst kritise Medienberichte über den Umbau des Augsburger Hauptbahnhofs haben den Behindertenbeirat der Stadt Augsburg veranlasst, folgende Stellungnahme abzugeben:

Der Hbf-Umbau schafft Barrierefreiheit!
Im gegenwärtigen Zustand sind die Bahnsteige für viele Reisende nur unter außerordentlicher Anstrengung, bzw. mit fremder Hilfe erreichbar. Das betrifft in erster Linie Menschen mit Behinderung und Senioren, aber auch alle anderen Reisenden, die z.B. durch vorrübergehende körperliche Einschränkung beeinträchtigt sind, oder einen Kinderwagen, bzw. schweres Gepäck mit sich führen.

Der Hbf-Umbau hat zentrale Bedeutung für den Großraum Augsburg!
Der Bedarf an Barrierefreiheit erweist sich als äußerst dringlich vor dem Hintergrund, dass es sich beim Augsburger Hauptbahnhof um die zentrale Verknüpfungsstelle zwischen Fernverkehr, Regionalbahnen und innerstädtischem ÖPNV in der drittgrößten bayerischen Stadt handelt. Ca. 400.000 Bürger in Augsburg und Umgebung sind unmittelbar davon betroffen.

Insbesondere die Situierung der Straßenbahnhaltestellen direkt unter den Bahnsteigen gewährleistet ein schnelles Umsteigen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln und schafft dadurch eine zeitgemäße Infrastruktur.

Der Hbf-Umbau verbindet Stadtteile!
Die Bahnanlagen zwischen der Pferseer Unterführung und der Gögginger Brücke stellen einen knapp 1000 Meter langen unüberwindlichen Sperrriegel mitten in der dicht besiedelten Innenstadt dar. Die Tunnellösung schafft hier eine Verbindung und ermöglicht zusätzlich den dringend erforderlichen Bahnhofseingang von Westen.

Der Behindertenbeirat der Stadt Augsburg setzt sich seit langem für eine Verbesserung der Verhältnisse am Hauptbahnhof ein. Er hat die „Tunnelvariante“ als die ideale Lösung erkannt und von Anfang an befürwortet.
Die derzeitige Kampagne gegen den Umbau bedient sich zum großen Teil unrichtiger Aussagen, die auf einer Nicht-Kenntnis oder Ignoranz der Rechtslage (insbes. des Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetzes – GVFG) beruhen.

Der Behindertenbeirat fordert die Stadt Augsburg auf, das Projekt „Hauptbahnhof“ ungeachtet kritischer Stimmen fortzusetzen und dankt Herrn OB Dr. Kurt Gribl, den kooperierenden Stadtratsfraktionen und den Stadtwerken Augsburg für ihre bisherige Standhaftigkeit in dieser Frage!

Augsburg, 3. Februar 2015
gez.

Claudia Nickl, Dieter Stanzel
Vorsitzende, Fachbereichssprecher
Verkehr und Mobilität


Das sind wir!


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